Presseberichte
Fredi Niehsen führt jetzt Viktoria Doveren
VON HANS GROOB - zuletzt aktualisiert: 11.04.2011
(RP) Im Jahr eins nach dem Hundertjährigen sah es beim FC Viktoria Doveren vor einigen Wochen gar nicht gut aus, drohte Bestandsgefahr. Doch nach intensiven Gesprächen ist nun seit Freitagabend zum Ende einer außerordentlichen Hauptversammlung in der "Doverener Mühle" sicher: Viktoria Doveren wird auf der Landkarte des Fußballkreises Heinsberg weiter zufinden sein.
"Baumeister" Fredi Niehsen (re) mit dem Altvorsitzenden Manfred Sieben vor dem Stolz des Vereins, dem 2006 noch im Bau befindlichen Vereinsheim am Sportplatz. RP-Foto: Laaser (Archiv)
Der C-Ligist mit dem großartigen Sportlerheim in der Hanglage des Waldstadions wird verantwortlich nun von Fredi Niehsen an vorderster Stelle geführt. Der 61-jährige Ur-Viktorianer (über 50 Jahre Mitglied) arbeitet zusammen mit Gerd Kuhl (2. Vorsitzender), Markus Grauke (1. Geschäftsführer), Klaus Straßburg (2. Geschäftsführer), Jochen Weckauf (1. Kassierer) und Michael Mones (2. Kassierer).
Fredi Niehsen übernahm das Ruder von Manfred Sieben, der seit 1985 (mit einem Jahr Unterbrechung) immer Viktoria-Vorsitzender war. Beide kennen sich eine Ewigkeit, waren die treibenden Personen beim Bau des Vereinsheimes – Fredi Niehsen der "Baumeister". Dies, obwohl er einen ganz anderen Beruf ausübt, Sportlehrer am Cornelius-Burgh-Gymnasium in Erkelenz.
Aber die Viktoria ist für Fredi Niehsen (verheiratet, Vater von drei erwachsenen Kindern und sogar schon Großvater) auch eine Herzensangelegenheit: "Es haben gute Gespräche stattgefunden, bei der Viktoria muss es einfach weitergehen, das sind wir auch der Jugend schuldig." Da weiß er genau, wovon er spricht, weil er auch noch die A-Jugend des Vereins trainiert, "auf die wir aufbauen wollen". Er selbst ist ein Allroundsportler mit Fußballwurzeln, spielte u.a. in Rheydt, Kölner FC-Amateure, Hückelhoven und Oberbruch in der Verbandsliga. Er war Trainer u.a. in Doveren, Birgelen, Effeld und in Beeck, bevor dort der Höhenflug begann.

